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4. Bericht

Teilnehmer der Nachhaltigen Freizeit erforschen alles rund um das Thema Wasser

Nachdem die Kinder am Sonntag noch selbst eine Holzofenpizza in der Bäckerei Klaus in Kleinsassen gebacken hatten, widmeten sie sich am Montag voll und ganz dem Thema Wasser.

Pizzabacken

Zuerst beschäftigten sich die Kinder mit der Prinzip einer Kläranlage. Dazu bauten sie selbst eine kleine Kläranlage aus Sand, Kies, Aktivkohle und Filterpapier. Anschließend machten sie sich auf die Suche nach verschmutztem Wasser, welches durch die kleine Kläranlage gereinigt werden sollte. Die Kinder waren begeistert, wie sauber das Wasser war, welches am Ende aus der kleinen Kläranlage heraus kam und einige Tüftler probierten ihr gefiltertes Wasser sogar. Sie erkannten, dass besonders das hinzugefügte Speiseöl schwer zu filtern war und das Wasser am Ende immer noch ölig schmeckte. Dadurch wurde ihnen bewusst, welche verheerende Wirkungen Ölkatastrophen auf unser Ökosystem haben können. Außerdem fragten sie sich, warum eine Anlage, die so einfach funktioniert, nicht zum Beispiel in Ländern mit knappem Wasservorrat gebaut werden kann.

Wasserfilter

Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema Papier und Wasser. Über die Dauer der Freizeit hatten die Teilnehmer benutztes Papier in kleine Stücke gerissen und in Wasser aufgeweicht, um am Ende aus dem Altpapier wieder neues Papier zu schöpfen. Den Kindern fiel auf, dass der Papierbrei ohne Bleiche sehr dunkel ist und man später kaum darauf schreiben können wird. Dadurch wurde ihnen bewusst, dass viele zusätzliche, oft wasserverschmutzende Chemikalien hinzugegeben werden müssen, um aus verschmutztem Altpapier wieder weißes Papier herzustellen.

Wasserverbrauch zuordnen

Nachmittags beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema Wasserverbrauch. Als Einstieg ordneten sie verschieden große Gefäße - vom kleinen Glas bis zur großen Wanne - dem täglichen Verbrauch bei verschiedenen Tätigkeiten zu. Sie waren erstaunt, dass eine Person bis zu 150 Liter Wasser an nur einem Tag verbraucht.  Zusätzlich erarbeiteten sie ihren virtuellen Wasserverbrauch, also die Wassermenge, die zum Beispiel zur Herstellung eines Hamburgers oder eine Tafel Schokolade benötigt wird. Der virtuelle Wasserverbrauch zur Herstellung eines Hamburgers beträgt etwa 2500 Liter, eine Menge, die für die Kinder zunächst sehr schwer vorstellbar war. Besonders das Fleisch des Hamburgers, welches häufig aus Ländern importiert wird, die selber unter Wasserknappheit leiden, macht mit über 2000 Liter Wasser den größten Teil des Verbauchs aus. Dadurch kann man beispielsweise seinen virtuellen Wasserverbrauch durch den Verzicht auf ein Steak im Jahr um eine beträchtliche Menge Wasser reduzieren.

In einem abschließenden Spiel, welches an die Fernsehshow 1,2 oder 3 angelehnt war, konnten die Kinder verschiedene Fragen rund um das Thema Wasser beantworten, ihr Wissen weiter vertiefen und dabei Wasser für ihre Gruppe sammeln. Am Ende gewann die Gruppe, die bei den vorherigen Fragen am meisten Wasser gesammelt hatte. Ein herzlicher Dank richtet sich dabei an Manuela Vosen, Referentin für Ökologie der KLJB Bundesstelle, die diese Einheit vorbereitete und mit den Kindern durchführte. 

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Letzte Änderung
18.08.2017, 12:51
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